Hubert von Goisern (AT)

Hubert von Goisern (AT)
Hubert Achleitner, wie der alterslose Mittsechziger bürgerlich heißt, flog wegen zu langer Haare aus der Blasmusi, erlernte nach der Trompete noch Gitarre und Klarinette. Er ging als Chemielaborant nach Südafrika und brachte sich mit über Dreißig die Steirische Harmonika bei. Ein Gitarrenstudium in Toronto, die Ehe mit einer Kanadierin und Jahre auf den Philippinen öffneten ihm die bunte Welt der Weltmusik. In den Achtzigern folgte ein Musikstudium in Wien und die Gründung der legendären ‚Alpinkatzen‘. Von Goisern tourte mit Wolfgang Ambros, Joesi Prokopetz, Manfred Tauchen und einer Bühnenversion von ‚Der Watzmann ruft‘. Von ‚Zabine‘ Kapfinger lernte er das Jodeln, mit ihr sang er das legendäre ‚Koa Hiatamadl‘-Loblied auf die strammen Waden. Zum Alpendrama ‚Schlafes Bruder‘ steuerte Achleitner nicht minder dramatische Filmmusik bei. Von Goisern trat mit den Alpinkatzen in Paris, San Antonio, Austin und New York auf, er entwarf ein Modekollektion, studierte die Schimpansen, bereiste Ägypten und Westafrika, Bosnien und die Kapverden und sang 2005 mit Wolfgang Niedecken das Duett ‚Rita mir zwei‘. 2009 war er mit einem Frachtschiff unterwegs ins Donaudelta und nach Rotterdam. 2015 kam die Doku ‚Hubert von Goisern – ‚Brenna tuat’s schon lang‘ in die Kinos. Die bezaubernden ladinischen Vokal-‚Gitschn‘ von ‚Ganes‘, die uns noch 2015 in Kaltern verzaubert hatten, waren übrigens mal seine Chordamen!
(Foto: Konrad Fersterer)

 

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