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Das Katholische Vereinshaus

46°24’41.0″N 11°14’37.3″E
Goldgasse 29

 

Als eines der wenigen Jugendstilgebäude in Kaltern wurde das imposante Haus des ‚Katholischen Gesellenvereins‘ 1911 nach Plänen der Münchner Architekten Gebrüder Ludwig erbaut.

 

Die beeindruckend geräumige Bühne unter der weitgespannten, gewölbten Decke erstrahlt im Schein einer nagelneuen Lichtanlage!

Die Franziskanerkirche

46°24’46.8″N 11°14’38.1″E
Rottenburgplatz 3

 

Um 1220, also noch zu Lebzeiten des heiligen Franziskus, kamen die ersten Franziskaner nach Bozen. Das Kloster von Kaltern wurde während einer zweiten Ausbreitungswelle des Ordens gegründet. Die Landesfürstin von Tirol, Claudia de Medici, schenkte 1639 den Franziskanern die Anfang des 15. Jahrhunderts zerstörte Rottenburg und Teile des Gartenareals zum Bau des Klosters und der Kirche, die im 18. Jahrhundert erweitert wurde.
Das Gnadenbild des Hl. Antonius von Padua auf dem rechten Seitenaltar hat für die Volksfrömmigkeit große Bedeutung. Im Kreuzgang ist ein 1721 von Matthias Pußjäger gemalter Antoniuszyklus zu sehen.

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Haus Windegg

46°24’45.2″N 11°14’49.0″E
Windegg 3

 

Beschränkte sich Kaltern Pop 2015 noch auf überdachte Veranstaltungsorte, so finden 2016 einige Konzerte auch unter freiem Himmel statt. Welche Kulisse könnte wohl da stimmungsvoller sein als der Vorplatz vom Ansitz Windegg‘? Der dreistöckige Herrensitz unweit des Dorfzentrums ist eine Schönheit auf den zweiten Blick: Verborgen hinter einem ehemaligen Weinlager, öffnet sich hinter einem alten Tor ein gepflasterter Hof mit plätscherndem Brunnen. Flankiert von uralten Bäumen ragt der klassizistische Palazzo, der um einen mittelalterlichen Wohnturm erbaut wurde, hoch vor uns auf und der Blick schweift über die hauseigenen Weinlauben weit übers Tal und den See. In den Kellergewölben erinnern die großen Eichenfässer noch an den dort lange betriebenen Weinhandel und die Laubenbalkone des gegenüberliegenden Weinschobers scheinen nur darauf zu warten, dass Julia erscheint, um sich von Romeo eine Serenade singen zu lassen.

Das Südtiroler Weinmuseum

46°24’43.4″N 11°14’42.6″E
Goldgasse 1

 

Das 1955 eröffnete Weinmuseum in der ehemaligen Kellerei Di Pauli liegt inmitten der ältesten Weinbauregion des deutschen Sprachraumes und ist das älteste Weinbaumuseum in Italien. Dem erhabenen Torgglsaal mit einem Kreuzgratgewölbe aus dem Jahre 1693, steingefassten Spitzbogentüren und seinem ‚Tiefen Keller‘ verdankt das Gebäude eine ganz spezielle Atmosphäre.

 

Die Ausstellung zeigt Gerätschaften, Werkzeuge und Dokumente der viele Jahrhunderte alten Kulturgeschichte des Weinbaus in
Kaltern.

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Der KUBA

46°25’08.2″N 11°15’06.4″E
Bahnhofstraße 3

 

Der ehemalige Bahnhof an der längst zum Radwanderweg gewordenen Trasse der ‚Überetscher Bahn‘ beherbergt heute den ‚Kuba Kaltern‘ mit Bar und einem hochmodernen Kino mit 118 Plätzen. Der Keller des denkmalgeschützten Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert birgt urige Veranstaltungsräume mit State of the Art Technik. In der nahen Remise, heute ein Busdepot, sind noch Schienenreste zu sehen.

 

Nebenan, in der Kellerei ‚Erste+Neue‘, lässt es sich bei einem Gläschen und einem ‚Panino‘ trefflich plaudern. Gegen 11 Uhr treffen sich hier die Weinbauern in ihren blauen Schürzen zum Frühschoppen.